Depressionen und Ängste sind bei CEOs weit verbreitet. Einige Forscher schätzen die Depressionsrate für Unternehmensführer auf das Doppelte der allgemeinen Bevölkerungsrate. Im Jahr 2008 schätzte der ehemalige Fortune 500 CEO Philip Burguieres, dass 50% der CEOs irgendwann in ihrem Leben an Depressionen leiden.

CEOs erleben mindestens so viel Angst – oder mehr – wie jeder andere im Unternehmen, und es ist wichtig, sich bewusst zu sein, wenn Depressionen oder Ängste ihr Leben beeinflussen. Dies kann nicht nur das Urteilsvermögen und die Entscheidungsfindung beeinflussen, sondern auch Depressionen und Ängste können in das Unternehmen eindringen. Dieses Thema ist jetzt besonders wichtig, da Depressionen, Ängste und Selbstmord auf dem Vormarsch sind.

Der Trickle-Down-Effekt von Depressionen und Ängsten kann tiefgreifende Folgen für das Top-Management-Team und die von ihm geführten Mitarbeiter haben. Um diesen Trickle-Down-Effekt zu verringern, sollten CEOs Folgendes tun:

Sprich darüber.

Diskutieren Sie offen über psychische Gesundheit am Arbeitsplatz und schaffen Sie eine Kultur des Mitgefühls, der Unterstützung und einer offenen, anonymen Berichterstattung darüber.

Emotionen können sich biologisch ausbreiten. Selbst wenn der CEO nicht offensichtlich Traurigkeit oder Angst zeigt, sind unsere Gehirne so verdrahtet, dass die Menschen um uns herum unsere Emotionen aufgreifen können. Das liegt daran, dass wir alle Spiegelneuronen haben, die sensibilisiert sind, um die Emotionen anderer zu reflektieren.

Depressionen und Ängste stören die Empathie der Führungskräfte. Wenn CEOs depressiv sind, können sie auf die Notlage anderer überreagieren. Das macht es anderen weniger angenehm, ihre Gefühle zu teilen. Diese Abschaltung beginnt sich zu verbreiten und definiert die Kultur.

Erweitern Sie die Unterstützung.

Bieten Sie Ihren Mitarbeitern Unterstützung, wie z.B. Programme zur Untersuchung der Verhaltensgesundheit.

Wenn die Arbeitnehmer weniger produktiv sind, kann die Umsetzung von Strategien verlangsamt werden und die Markteinführung von Produkten verzögert werden. Zum Beispiel, wenn Depressionen als Wut auftreten, kann dies das Denken stören und die Unfallrate am Arbeitsplatz erhöhen, wodurch Arbeitsmuster und Produktivität gestört werden. Auch wenn der Trickle-Down-Effekt zu den kundenorientierten Menschen bei der Arbeit gelangt, werden die Spiegelneuronen der Kunden diese Depression oder Angst ebenfalls aufgreifen. Während ein gewisses Maß an Launigkeit oder Angst die Menschen kreativer machen kann, können zu viel Depressionen und Ängste die Kreativität in der Belegschaft beeinträchtigen. Dies wird der Kunde auch an der Qualität der Produkte spüren.

Messen Sie die Temperatur am Arbeitsplatz.

Erkundigen Sie sich beim Chief Human Resources Officer, wie es Ihrer eigenen Stimmung und der Stimmung des Unternehmens geht.

Depressionen machen es schwierig, die Dinge aus der Sicht anderer zu sehen. Wenn CEOs depressiv sind, fällt es ihnen schwer, in die Fußstapfen anderer zu treten. Zum Beispiel verstehen sie vielleicht nicht die Auswirkungen der Arbeitsüberlastung auf eine andere Person. Dieses Missverständnis kann sich auch in der gesamten Organisation verbreiten, wo die Sensibilität aller für andere reduziert wird.

Sie werden diesen Trickle-Down-Effekt bemerken, wenn Sie feststellen, dass sich die Stimmung des gesamten Unternehmens verändert. Die Leute fürchten es, zur Arbeit zu kommen. Sie sind nervös oder düster. Sie vermeiden den CEO. Und Depressionen und Angstzustände können die Fehlzeiten erhöhen. In einigen Fällen können Menschen zur Arbeit erscheinen, aber nicht anwesend genug sein, um produktiv zu arbeiten.

Haben Sie den Rücken frei für Ihre Mitarbeiter.

Entwickeln Sie eine Online-Plattform für anonyme Berichte über Depressionen oder Ängste innerhalb des Unternehmens.

Der Trickle-Down respektiert nicht Alter, Geschlecht, soziale Klasse oder Rolle im Unternehmen. Aber auch Menschen mit genetischer Anfälligkeit für Depressionen oder Angstzustände und Menschen mit mehreren anderen Stressoren könnten anfälliger für diesen Trickle-Down-Effekt sein. Letztendlich kann sich dies auch auf die Kunden auswirken.

Wenn CEOs dem Trickle-Down-Effekt große Aufmerksamkeit schenken, können sie die emotionalen und finanziellen Kosten von Depressionen und Ängsten am Arbeitsplatz verhindern.

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